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Region Chrudimsko-Hlinecko - Jüdische Denkmäler
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Jüdische Denkmäler 
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Chrudim (Chrudim) - Jüdischer Friedhof
Der jüdische Friedhof wurde am 19. Januar 1890 feierlich vom Verein der Israeliten zur Nutzung übergeben. Ab dem Zweiten Weltkrieg wurde er nicht genutzt und verfiel. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1890, der jüngste aus dem Jahr 1940. Es sind etwa 100 Grabsteine erhalten. Auf einige Grabsteine wurden die Namen der Opfer des Faschismus eingemeißelt. Erhaltenen Plänen zufolge sind die Grabsteine in drei Sektionen eingeteilt - Friedhofsgründer, Kindergräber und Gräber für Fremde. Die Inschriften...
Adresse: Novoměstská ul., 53701, Chrudim
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Dřevíkov (Dřevíkov) - Ehemalige Judengasse
Die Holzhäuser in der Gasse aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden Mitte des 19. Jahrhunderts zu Steinhäusern umgebaut. Die jüdische Gemeinde erlosch im Jahr 1894. Die letzten jüdischen Familien verließen den Ort vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die Synagoge aus der Zeit vor 1750 wurde 1922 verkauft und zu einem einstöckigen Wohnhaus umgebaut.
Adresse: 53901, Vysočina
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Dřevíkov (Dřevíkov) - Jüdischer Friedhof
Der jüdische Friedhof aus der Mitte des 18. Jahrhunderts liegt am Waldrand. Interessant ist das überdachte Eingangstor, unter dem auch der Begräbniswagen abgestellt wurde.
Adresse: 53901, Vysočina
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Herschmann-Miestez (Heřmanův Městec) - Ehemaliges Ghetto, Synagoge
Ein Ghetto entstand in Herschmann-Miestez (Heřmanův Městec) in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Eine jüdische Besiedlung ist seit dem 15. Jahrhundert belegt. Die Synagoge aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde 1870 neoromanisch umgebaut.
Adresse: 53803, Heřmanův Městec
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Herschmann-Miestez (Heřmanův Městec) - Jüdischer Friedhof
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Hlinsko (Hlinsko) - Jüdischer Friedhof
Der 1904 westlich der Stadt angelegte Friedhof gehört zu den kleinsten Tschechiens. 34 Grabsteine, der älteste aus dem 19. Jahrhundert, sind erhalten.
Adresse: Rváčovská ulice, 53901, Hlinsko
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Hlinsko (Hlinsko) - Synagoge
Die Synagoge aus dem Jahr 1907 wurde im neuromanischen Stil erbaut (paradoxerweise erst nach dem Erlöschen der jüdischen Gemeinde). Der letzte Gottesdienst fand 1925 statt. Danach wurde sie zum Museum umfunktioniert.
Adresse: Havlíčkova 726, 53901, Hlinsko
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Hoješín (Hoješín) - Reste des Jüdischen Friedhofs
Überreste eines Friedhofs aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine Hälfte wurde wegen des Baus des Stausees Seč im Jahr 1932 aufgeschüttet und hier wurde eine Betonschutzwand errichtet. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1814. Die letzte Bestattung fand 1919 statt. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verfiel der Friedhof und heute sind nur noch sieben Grabsteine hebräischen und hebräisch-deutschen Aufschriften erhalten.
Adresse: Hoješín - Horní Ves
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Hroubovice (Hroubovice) - Jüdischer Friedhof
Der ausgedehnte Friedhof, der um die Mitte des 18.Jahrhunderts am Hang unter einem Wald angelegt wurde, ist etwa zur Hälfte belegt. Hier sind an die 250 Grabsteine aus den Jahren 1788-1966 erhalten. Die letzte Bestattung fand im Jahr 1937 statt.(Das Jahr 1966 wurde nur auf einen alteren Grabstein gemeißelt.) Wertvoll sind die Grabsteine im Stil des Hochbarock und des Klassizismus, ebenso wie diejenigen mit neugotischen oder Jugendstilelementen. Die Inschriften sind Tschechisch, Deutsch, Hebräisch...
Adresse: 53852, Hroubovice
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Luže (Luže) - Ehemaliges Ghetto, Synagoge
Die Entstehung des Ghettos wird in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert. Historischen Quellen zufolge soll es in der Nacht mit Ketten verschlossen worden sein. Die meisten Häuser stehen nach Umbauten noch bis heute. Auch das Haus Nr. 44, in dem sich früher ein jüdisches rituelles Bad, die Mikwa, befand. Bis heute sind Reste der Anlage zum Erwärmen des Wassers erhalten. Im Zentrum des ehemaligen Ghettos, etwa 100 m südwestlich des Marktplatzes, stand die Synagoge. Sie war bis 1940 in Betrieb. Danach...
Adresse: 53854, Luže
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Luže (Luže) - Jüdischer Friedhof
Ursprünglich befand sich in der Nähe des Friedhofs eine Hinrichtungsstätte. Solche unwürdigen Orte sind typisch für jüdische Friedhöfe, denn die Obrigkeit verkaufte den Juden für ihre piätetvollen Stätten die am wenigsten geeigneten Grundstücke. Wahrscheinlich wurde der Friedhof in der ersten Hälfte des des 17. Jahrhunderts angelegt. Bis zum 2. Weltkrieg wurde hier bestattet. Die ältesten Grabsteine stammen aus dem 17. Jahrhundert. Besonders wertvoll sind die Barock- und Jugendstilgrabsteine und...
Adresse: 53854, Luže
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Přestavlky (Přestavlky) - Jüdischer Friedhof
Auf dem Friedhof aus dem Jahr 1844 befinden sich etwa 70 Grabsteine (nur einige stehend) mit hebräisch-deutschen, hebräisch-tschechischen und einigen rein hebräischen Inschriften. Die ältesten Grabsteine wurden im Stil des Neubarock errichtet.
Adresse: 53833, Přestavlky
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Přestavlky (Přestavlky) - Ehemaliges Ghetto
Eine jüdische Besiedlung des Ortes ist seit dem 18. Jahrhundert belegt. Mitte des 19. Jahrhundert bildeten die Juden bereits ein Drittel der Einwohner. Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Synagoge wurde 1852 zu einem Wohnahus umgebaut (heute Nr. 91).
Adresse: 53862, Přestavlky
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Zájezdec (Zájezdec) - Jüdischer Friedhof
Der Zeitpunkt, zu dem der Friedhof angelegt wurde ist unbekannt. Wahrscheinlich war es um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Der älteste Grabstein stammt aus dem Jahr 1789, der jüngste aus dem Jahr 1919. Die Inschriften sind in hebräischer, hebräisch-deutscher, und hebräisch-tschechischer Sprache. Auch eine Leichenhalle ist erhalten, die heute als Scheune dient.
Adresse: 53833, Zájezdec
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