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Ostböhmen

... Geburtsort einer berühmten Persönlichkeit
... nach Osten ins Paradies
 
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Persönlichkeiten

Alois Jirásek Neues Fenster.

22.08.99 - 12.03.99 Künstler

Er stammte aus einem alten Bauerngeschlecht. Der Vater war Weber, später Bäcker. Er besuchte das deutsche Piaristengymnasium in Broumov, das tschechische Gymnasium in Hradec Králové und studierte an der Prager Universität Geschichte. Er lebte längere Zeit in Litomyšl und wirkte dort als Geschichtsprofessor. Danach übersiedelte er nach Prag. Sein Leben war der Literatur gewidemt. Jako jeden z prvních podepsal v květnu 1917 Manifest českých spisovatelů.

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Antonín Chittussi Neues Fenster.

01.12.99 - 30.04.99 Künstler

. Antonín Chitussi wurde am 1. Dezember 1847 in Ronov nad Doubravou geboren. Er studierte an der Prager Akademie, in München und Wien und 1874 kehrte er wieder an die Prager Akademie zurück, von der er nach zwei Jahren ausgeschlossen wurde. Chitussi debütierte in den Jahren 1876 und 1877 in Prag bei Ausstellungen des Ästhetischen und Künstlerischen Vereins. 1878 rückte er als Soldat in Bosnien ein. Ein Jahr absolvierte er einen Studienaufenthalt in Paris, wo er auch seine Werke ausstellte. Seine erste Gesamtausstellung wurde erst 1885 in Prag eröffnet. Chittussi suchte lange seinen künstlerischen Weg. In figuraler Komposition und der Gattung, zu der er an der Akademie geführt wurde, setzte er sich nicht durch. Nach seiner unfreiwilligen Entlassung aus der Akademie begann er, sich für Landschaftsmalerei zu interessieren. Das erste wirklich gelungene Werk entstand jedoch erst im Jahr 1878 – es handelt sich um das Gemälde „Aus der Insel Troja“. Chitussi entwickelte sich Schritt für Schritt zum Meister der plein-air-Landschaft und zum sensiblen Maler der Naturstimmung. Im Bewusstsein der jungen Generation hat sich vor allem seine Auffassung von einfachen Motiven und sein Gefühl für den Ausdruck der tschechischen Landschaft eingeprägt. Sein Werk wurde erst nach seinem Tod am 1. Mai 1891 in Prag bekannt.

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Antonín Slavíček Neues Fenster.

15.05.99 - 01.02.99 Künstler

. Antonín Slavíček wurde am 16. Mai 1870 in Prag geboren. Nach einem kurzen Aufenthalt in München begann er mit dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Prag bei Professor Julius Mařák. Slavíček wurde ein anerkannter leitender Künstler der 90er Jahre (zwischen 1894 und 1900 leitete er nachdem Mařák gestorben war dessen Schule) und ein eigenartiger Vertreter des tschechischen Impressionismus. Slavíček ging aus dem stimmungsvollen Realismus Mařáks Schule hervor und war auch von A. Chittussi beeinflusst. Zu einem bestimmten Entwicklungsgrad in der Malerei gelang er im Jahr 1898, wo er die Technik der farbigen Flecken zu verwenden begann, die die Illusion der Bewegung und des Wirbelns hervorruft. 1902 distanzierte er sich wieder von dieser Technik. Im Frühling 1907 reiste er nach Nürnberg, Straßburg, Paris, in die Bretagne und über Brüssel kehrte er wieder zurück nach Böhmen, wo er seine meisten Werke schuf geschaffen hat. In diesen Jahren begann er auch über eine permanente Niederlassung in Kameničky nachzudenken. Slavíček näherte sich sehr dem hiesigen Land und Volk an. 1909 traf ihn der Gehirnschlag und der Maler litt seitdem an einer Lähmung. Nach Monaten der Verzweiflung entschloss er sich, sein Leben zu beenden. Das geschah am 1. Februar 1910 in Prag.

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Arnost von Pardubice Neues Fenster.

25.03.99 - 29.06.99 kirchlicher Würdenträger

. Ernst von Pardubitz wurde laut zugänglichen Angaben am 25. März 1297 in der Familie des Ernst von Hostinné geboren. Nach den Jura- und Theologiestudien in Italien kehrte er 1338 nach Böhmen zurück. Nach einem Jahr wurde er Dekan des Prager Domkapitels. 1344 wurde er zum Prager Erzbischof ernannt. Im November 1344 legte er den Grundstein der Sankt Veitskathedrale. Drei Jahre danach leitete er die Krönungszeremonie Karls IV. Er war auch an der Gründung der ersten Prager Hochschule – der Karls-Universität beteiligt, und wirkte auch als ihr erster Kanzler. Ernst von Pardubitz wird als Patron der Stadt Pardubitz betrachtet, wo er mit dem Bau einer Burg begann und vor dem Jahr 1359 die Maria-Verkündigungskirche bauen ließ. An Ernst erinnert ein Relief aus Marmor von František Zuzka aus dem Jahr 1940, das sich in dem Presbyterium des St.-Bartholomäuskirche befindet. Ernst von Pardubitz starb am 30. Juni 1364 in seinem Schloss in Raudnitz an der Elbe und ist in der Mariakirche in Glatz begraben worden. Er ist eine bedeutende Persönlichkeit des Bezirks Pardubitz. Am 23. September 2004, anlässlich seines 640. Todestages wurde die Aula der Pardubitzer Universität in „Ernst-von-Pardubitz-Aula “ umbenannt.

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Bedřich Smetana Neues Fenster.

02.03.99 - 11.05.99 Komponist

. Bedřich Smetana wurde am 2. März 1824 in Leitomischl geboren. Schon als ein sechsjähriges Kind trat er öffentlich auf und versetzte sein Publikum mit seinem Klavierspiel in Erstaunen. In dieser Zeit begann er auch mit dem Komponieren. Er besuchte die Schulen in Iglau, Deutschbrod, Prag und Pilsen. In Prag wirkte er als Lehrer der Familie des Grafen von Thun. Im Jahre 1848 eröffnete Smetana in Prag die erste eigene Musikschule. Als Mitglied der Nationalgarde nahm er an der Revolution teil. Im Jahre 1856 entschied er sich, aus existenziellen Gründen nach Göteborg umzuziehen, wo er bis 1861 als Pädagoge, Dirigent und Klaviervirtuose wirkte. Nach seiner Rückkehr nach Böhmen hatte er große Mühe Anschluss zu finden. Er leitete den Sängerchor Hlahol, organisierte und dirigierte Konzerte des Künstlerischen Vereins, wurde Referent der Nationalblätter, trat als Klavierspieler auf und begann wieder Unterricht zu geben. Erst im Jahre 1866, nach dem Erfolg der Opern „Die Brandenburger in Böhmen“ und „Die verkaufte Braut“ wurde er Dirigent des Interimstheaters. Im Jahre 1874 erkrankte er jedoch an einer ernsten Nervenkrankheit, die zur Taubheit führte. Smetana zog zu seiner Tochter nach Jabkenice. Nach einem kurzen Aufenthalt in einer Irrenanstalt starb er am 12. Mai 1884 im Alter von 60 Jahren in Prag. Smetana liegt auf dem Friedhof von Vyšehrad begraben.

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  • Bedřich Smetana: Burg Vyšehrad aus dem Zyklus Mein Heimatland (Má Vlast)
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  • Bedřich Smetana: Šárka aus dem Zyklus Mein Heimatland (Má Vlast)
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  • Bedřich Smetana: Blaník aus dem Zyklus Mein Heimatland (Má Vlast)
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  • Bedřich Smetana: Tábor aus dem Zyklus Mein Heimatland (Má Vlast)
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  • Bedřich Smetana: Aus den tschechischen Gefielden und Heinen aus dem Zyklus Mein Heimatland (Má Vlast)
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Bohuslav Martinů Neues Fenster.

07.08.99 - 27.08.99 Komponist

. Bohuslav Martinů wurde am 8. August 1890 als Sohn eines Schuhmachers und Türmers in Polička geboren. Sechs Jahre lernte er das Violinenspiel und seit seinem 15. Lebensjahr trat er als Solist bei lokalen Feiern auf. Dank seinem Lehrer Adolf Vaníček wurde er am 15. September 1906 am Prager Konservatorium angenommen. Seitdem widmete er sich ununterbrochen dem Komponieren. Doch wurde er wegen Nachlässigkeit von dem Konservatorium ausgeschlossen. Er blieb in Prag und studierte fleißig Partituren. Dennoch hat er die Staatsprüfung im Violinenspiel im November 1911 nicht bestanden. Die Prüfung legte er erst ein Jahr später mit Erfolg ab. Beeinflusst von Dvořák, Strauss und Debussy schrieb er bis zum Jahre 1912 etwa 90 Werke. Im Jahre 1914 wurde er der zweiter Violinist der Böhmischen Philharmonie. Den ersten Weltkrieg verbracht er in seinem Geburtsort als Violinenlehrer und 1919 kehrte er nach Prag zurück. Später wurde er Hospitant in der Meisterschule von Josef Suk. Im Jahre 1923 erwarb er ein Stipendium für drei Monate in Paris, wo er aber viel länger blieb geblieben ist und an die wohl 140 Werke komponierte. geschrieben hat. Vor den Nazis rettete er sich durch die Flucht nach Südfrankreich und New York. Von 1953 an lebte er überwiegend in Europa. Er starb am 28.August 1959 in Liestal bei Basel und fand seine letzte Ruhestätte Seine Gebeine werden auf dem Friedhof von Polička.

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  • Bohuslav Martinů: Serenade für Geige, Viola, Violoncello und zwei Klarinette
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  • Bohuslav Martinů: Serenade für den Kammerorchester
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  • Bohuslav Martinů: Kleine Suite aus der szenischen Musik zu Oidipus von André Gide
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  • Bohuslav Martinů: Vier Lieder mit dem Text der tschechischen Volkspoesie – Der verlorene Schuh
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  • Bohuslav Martinů: Acht Präludien – Foxtrot
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Božena Němcová Neues Fenster.

1820 - 1862 Künstler

Božena Němcová, geboren etwa 1820 als Barbora Novotná, später Barbora Panklová, wird als Gründerin der modernen tschechischen Prosa angesehen. 1821 zog die Familie Pankl nach Ratibořice, wo auch ihre Großmutter - Magdaléna Novotná (1825) zuwanderte, die die kleine Barunka sehr beeinflusste. Später idealisierte sie ihre Großmutter in ihrem bekanntesten Werk "Großmutter". Während ihres Lebens zog sie mehrmals um - nach Prag, nach Domažlice, wo sie als erster nationaler Erwecker wirkte, nach Litomyšl, und zwar vor allem wegen der Verlegung ihres Gatten, der in der staatlichen Dienst arbeitete, sowie wegen Unstimmigkeiten mit ihm. Božena Němcová lebte ihr ganzes Leben lang in erdrückender Not und oft auch im Hunger. Das kontrastiert jedoch mit der monumentalen Beerdigung im Jahr 1862, die durch Patrioten organisiert wurde, sowie mit ihrer postumen Berühmtheit. Sie ist auf Vyšehrad beerdigt.

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Dušan Jurkovič Neues Fenster.

22.08.99 - 21.12.99 Architekt

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Eliška Rejčka Neues Fenster.

31.08.99 - 17.10.99 Politiker / Staatsmann

Böhmische Königin, Witwe nach böhmischen Königen. Ursprünglich wurde sie mit dem Sohn des brandenburgischen Markgrafen Otto von Brandenburg verlobt, 1300 aber heiratete sie den verwittweten böhmischen König Wezel II. 1303 kam sie nach Prag und wurde zur böhmischen und polnischen Königin gekrönt. Bei diesem Anlass nahm sie den Namen Elisabeth an, der Name Rejčka ist eine Verstümmelung ihres ursprünglichen Namens. Später heiratete sie Rudolf von Habsburg, der den leeren böhmischen Thron 1306 bestieg.

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František Antonín Špork Neues Fenster.

1662 - 1738 Politiker / Staatsmann

Franz Anton Graf Sporck wurde auf der Herrschaft Lissa geborenen und zählt zu den bedeutendsten Adligen und Mäzänen des böhmischen Barock. In Kukus (Kuks) liess er ein großzügiges Bad mit einem Hospital der Barmherzigen Brüder und eine Familiengruft der Sporcks gründen. Die künstlerische Gestaltung des Bades vetraute er dem größten Bildhauer dieser Zeit, Matthias Bernhard Braun, an, der auch das unweit gelegene Bethlehem schuf. In seinem Prager Palais gründete Sporck das erste öffentlich zugängliche Theater der Stadt und brachte die italienische Oper nach Böhmen. Leidenschaftlich unterstützte und reformierte er die Jagd und führte den Hubertusorden ein. Zu den Künstlern, die er nach Kukus berief, gehörten neben Braun auch der Maler Peter Brandl und der Kupferstecher Michael Rentz.

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František und Václav Veverka Neues Fenster.

Wissenschaftler / Erfinder

. Die Cousins František und Václav Veverka lebten in der Gemeinde Rybitví bei Pardubitz. František wurde am 3. März 1799 geboren und war Bauer. Daneben kennzeichnete er sich durch eine besondere technische Begabung aus. Er konstruierte hat z.B. eine Sichtmaschine konstruiert, verstand etwas von Mühlmaschinen und angeblich reparierte er für jedermann im Dorf die Uhr. Er wollte ein neues Pflugwerkzeug konstruieren, das er sich wie einen Hobel vorstellte, dessen Form und Neigung des Hakens er anpassen würde. Die endgültige Form bekam dieses Werkzeug von dem Schmied Václav, dem Cousin von František. Václav wurde am 13. April 1790 geboren. Das Ruchadlo, so nannten sie das Werkzeug, erwies sich aber bei den Landbewohnern nicht als sinnvoll. František verschuldete sich, musste seinen heimatlichen Bauernhof verkaufen und zog nach Břehy bei Přelouč, wo er auch am 12. Februar 1849 starb. Václav zog nach Bukovina bei Dříteč, wo er elf Tage nach seinem Cousin starb.

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Ignác Viktorin Raab Neues Fenster.

04.09.99 - 02.02.99 Künstler

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Jan Hanuš Kolowrat Neues Fenster.

23.06.99 - 14.04.99 Politiker / Staatsmann

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Jan Kašpar Neues Fenster.

19.05.99 - 02.03.99 Wissenschaftler / Erfinder

. Jan Kašpar wurde am 20. Mai 1883 in der Familie des František Kašpar, Besitzers des Restaurants Veselka, in Pardubitz geboren. Vom Vater hat er die Sportbegabung und ein gutes Verhältnis zur Technik geerbt. Schon als Junge nahm er an Wettkämpfen mit einem speziell angepassten Fahrrad teil. Am meisten war er aber von Motoren bezaubert. Im Jahre 1900, also als er 17 war, hat er sein erstes Motorrad gekauft. Sein erster Arbeitgeber war die Firma Bassel und Selve in Westfalen. 1909 verließ er diese Firma und ging in die Fabrik Laurin & Klement in Jung-Bunzlau, um dort zu arbeiten. In demselben Jahr zog er nach Konflikten mit dem Direktor Klement gemeinsam mit seinem Cousin Eugen Čihák nach Pardubitz, wo sie ihre ersten gemeinsamen aviatischen Versuche begonnen. Kašpar versuchte zuerst, ein Flugzeug nach eigener Konstruktion zu bauen, kaufte dann doch lieber einen Eindecker des französischen Aviatikers Blériot. Der erste Flug über Pardubitz fand im Jahre 1910 statt, der erste Fernflug folgte ein Jahr später. Am 13. Mai 1911 gelang es Kašpar, von Pardubitz bis nach Prag zu fliegen. Im Jahre 1912 öffnete Kašpar seine eigene Flugschule. Er begann auch ein Holzunternehmen, aber ein unehrlicher Gesellschafter verursachte den Bankrott der Firma und Kašpar wählte den Freitod als Ausweg aus der schwierigen Situation. Er starb am 2. März 1927.

Jan Marek Marci Neues Fenster.

12.06.99 - 09.04.99 Wissenschaftler / Erfinder

. Johannes Marcus Marci wurde am 13. Juni 1595 als Sohn des Gutsverwalters von der Umgebung von Leitomischl in Lanškroun geboren. Innerhalb kurzer Zeit wurde er zu einem berühmten europäisch Wissenschaftler Europas. Schon vor Isaac Newton beschäftigte er sich mit der Lichtbrechung und wird als Gründer der Spektroskopie angesehen. Marci benutzte das Pendel für die Zeitmessung. Als die Karls-Universität am 14. November 1622 den Jesuiten übertragen wurde (diese erneuerten haben vier Fakultäten erneut, u.a. außer anderem auch die medizinische und die juristische Rechts Fakultät), wurden die Prager Ärzte sofort zu Professoren ernannt. Unter den ersten war auch Marci. Neben des Unterrichts und der Leitung seiner eigenen Praxis widmete er sich bei Nacht der Astronomie. Im Jahre 1626 wurde er zum Physiker des Königreichs Böhmen ernannt. Neun Jahre später organisierte er die Verteidigung der Altstadt gegen die Schweden, war Leiter des ärztlichen Dienstes bei Kämpfen auf der Karlsbrücke und wurde dafür zum kaiserlichen Rat Kaiserrat ernannt. Im Jahre 1654 erlangte er den Titel eines Rang des Pfalzgrafen und wurde in den Stand des Wladykas und Edelmannes erhoben. Nach weiteren vier Jahren wurde er persönlicher Leibarzt des von Kaisers Ferdinand III. und im Jahre 1662 dann der Rektor der Universität. Damals hat er angeblich das Angebot einer der Professur an der Universität in Oxford abgewiesen. Marci starb am 10. April 1667 in Prag.

Jan Perner Neues Fenster.

06.09.99 - 09.09.99 sonstige

Er wurde in einer Müllersfamilie geboren, besuchte bis 1830 die Schule in Potěhy und studierte dann an der Týnská škola in Prag. Seine Studien setzte er an der Prager technischen Schule fort.Im März 1842 wurde er Beamter und Hauptingenieur der Staatsbahn.

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Jindřich Štyrský Neues Fenster.

10.08.99 - 21.03.99 Künstler

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Josef Ressel Neues Fenster.

28.06.99 - 09.10.99 Wissenschaftler / Erfinder

. Ressel wurde am 29. Juni 1793 in Chrudim in einer Mischehe geboren. Sein Vater war Deutscher und seine Mutter Tschechin. Ressel absolvierte das Gymnasium in Linz und später auch eine Artillerieschule. Im Jahre 1812 wurde er an der Wiener Universität angenommen. Er studierte Medizin, Mechanik, Physik und Chemie. Im Jahre 1814, zur Zeit der Napoleonischen Kriege, kehrte er auf Wunsch seiner Eltern zurück. Ressel wurde im Jahre 1820 Förster in Triest. Das Meer und die Schiffe lockten ihn jedoch schon immer. Er dachte also nach, wie er den Schiffen Kraft und Geschwindigkeit verleihen geben könnte. Er war durch den Raddampfer Carolina inspiriert worden, und kam auf den Gedanken, ihm fiel ein, dass er zu der Dampfmaschine eine Schiffschraube montieren könnte. Nach vielen Experimenten gelang es ihm, seine Idee in die Praxis umzusetzen. In Triest wurde Ressel zwar ausgelacht, doch er meldete seine Erfindung hat er am 28. November 1826 zum österreichischen Patent an. gemeldet. Im September 1828 schloss er mit dem reichen Kaufmann Fontana einen Vertrag über die Einführung des Schiffsverkehrs zwischen Monfalcone und Istrien. ab. Ein Jahr später sollte das Schiff vom Stapel laufen auf das Wasser gesetzt werden; Ressel platzierte noch im letzten Augenblick die Schraube auf das Achterdeck, aber das Schiff fuhr trotzdem nicht los. Die Österreicher hatten die Dampfmaschine nicht geliefert. Zudem versuchten einige Betrüger, die Erfindung zu stehlen. Das Schiff mit der Schiffschraube fuhr schließlich doch los. Die Rohrleitung der Dampfmaschine zerplatzte jedoch und die Fahrt wurde unterbrochen. Erst nach vielen Jahren wurde Ressels Werk anerkannt. Er starb am 10. Oktober 1857 in Laibach.

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Josef Wagner Neues Fenster.

02.03.99 - 10.02.99 Künstler

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Julius Grégr Neues Fenster.

19.12.99 - 03.10.99 Politiker / Staatsmann

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Karel Čapek Neues Fenster.

09.01.99 - 25.12.99 Künstler

Tschechischer Prosaschriftsteller, Dramatiker, Journalist und Übersetzer der ersten Hälfte des 20. jahrhunderts. Er war eine zeitlang Vorsitzender des tschechoslowakischen Penklubs. In der Zeit der dohenden nazistischen Okkupation war er einer der Hauptorganisatoren des Widerstands. Seine literarische Arbeit begann vor dem 1. Weltkrieg, anfangs zusammen mit seinem Bruder Josef, der hauptsächlich als Maler berühmt wurde.

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Karel VI. Neues Fenster.

30.09.99 - 19.10.99 Politiker / Staatsmann

Jüngster Sohn von Leopold I. und Eleonore Pfalz-Neuburg. Nach dem Tod seines Bruders Josef wurde er kaiser. Er war ein bigotter Katholik, dem das spanische Hofritual zusagte. Im Jahr 1708 heiratete die deutsche Prinzessin Elisabeth Christina von Braunschweig-Wolfenbüttel.

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Karl senior von Zerotin Neues Fenster.

14.09.99 - 08.10.99 Künstler, Politiker / Staatsmann

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Zeitraumes vor der Schlacht am Weißen Berg, ein Adeliger, ein Politiker und ein Schriftsteller. Im Jahre 1595 befehligte er der Mährischen Reiterei im Kampf gegen die Türken. Ab 1608 wurde er Mährischer Landeshauptmann. Er nahm an der Schaffung der österreichisch-ungarisch-mährischen Konföderation teil zur Unterstützung von Matthias, der im Streit mit Rudolf II. war.

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Matěj Kopecký Neues Fenster.

24.02.99 - 02.07.99 Künstler

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Max Švabinský Neues Fenster.

16.09.99 - 10.02.99 Künstler

Max Švabinský wurde am 17. September 1873 in Kroměříž geboren. Er ist einer der bedeutendsten tschechischen Künstler des zwanzigsten Jahrhunderts, der für seine außergewöhnliche zeichnerische Geschicklichkeit und die Mannigfaltigkeit graphischer Techniken bewundert wurde. Er erwarb sich Verdienste um die Sichtbarmachung der tschechischen bildenden Kunst in ganz Europa. Seit Ende der 90er Jahre hielt er sich mit seiner Ehefrau Ela oft bei der Familie Vejrych in Kozlov bei Česká Třebová auf. 1910 wurde er zum Professor der Prager Akademie ernannt. In den Blättern der Paradiessonate 1917 erweiterte er seine künstliche Äußerung um den Holzschnitt. Außerdem ist er auch Autor der Mosaiken für die Nationale Gedenkstätte auf dem Gipfel Žižkov, er zeichnete Kartons für drei farbige Fenster des Veitsdoms, entwarf die graphische Miniatur einer Briefmarke. Max Švabinský starb am 10. Februar 1962 in Prag und zeichnete beinahe bis in letzte Tage.

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Olbram Zoubek Neues Fenster.

20.04.99 Künstler

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Oskar Schindler Neues Fenster.

27.04.99 - 08.10.99 sonstige

Deutscher Geschäftsmann, geboren in Svitava, Retter von 1 200 Juden vor dem Konzentrationslager. Er ist Gegenstand zahlreicher Kontroversen, weil ihn die einen glorifizieren, andere sein Vorgehen bagatellisieren oder sogar bestreiten. Seine geschichte war für Thomas Keneally die Vorlage für den Roman Schindlers Arche, nach dem Steven Spielberg seinen Film Schindlers Liste (1993)drehte.

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Peter Jilemnický Neues Fenster.

18.03.99 - 18.05.99 Politiker / Staatsmann

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Prokop Diviš Neues Fenster.

20.08.99 - 21.12.99 Wissenschaftler / Erfinder

Prokop Diviš war ein bekannter tschechischer Naturwissenschaftler und Konstrukteur. 1720 trat in das Prämonstratenser in Louka bei Znojmo ein, wo er zum Priester geweiht wurde. Ab 1736 war er Pfarrer in Příměticích, wo er in seiner Freizeit mit Elketrizität experimentierte. Von seinen zahlreichen technischen Entdeckungen ist besonders der Blitzableiter bekannt.

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Przemysl Ottokar II. Neues Fenster.

1233 - 1278 Politiker / Staatsmann

Przemysl Ottokar II., genannt der eiserne und goldene König, wurde um 1233 als 2. Sohn von König Wenzel I. und Kunigunde von Schwaben geboren. Er war der fünfte böhmische König aus dem Geschlecht der Przemysliden (Krönung 1261)und ein mächtiger Herrscher des Mittelalters. Sein Anspruch auf die ehemaligen Länder der BABENBERGER wurde durch die Heirat mit Margarete verstärkt, doch im Kampf gegen Bela IV. von Ungarn mußte Ottokar II. Przemysl 1254 auf die Steiermark verzichten. In der Schlacht von Dürnkrut (26. August 1278) unterlag Ottokar II. Przemysl der deutschen und ungarischen Übermacht unter Rudolf von Habsburg und wurde auf dem Schlachtfeld getötet.

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Tereza Nováková Neues Fenster.

30.07.99 - 13.11.99 Künstler

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Tobiáš Jan Becker Neues Fenster.

1649 - 1710 kirchlicher Würdenträger

Tobias Johann Becker wurde 1649 in Králiky (Grulich)als Sohn frommer Eltern geboren. Nach dem Studium wurde er zum Priester geweiht und wirkte an verschiedenen Orten. Um 1695 wurde er Domherr zu St. Veit in Prag. Nachdem er die Bewilligung des Bischofs erhalten hatte, machte er sich 1696 gemeinsam mit Freunden an den Bau einer Kirche auf dem "Kahlen Berg" samt eines Kreuzganges zu Ehren der Jungfrau Maria. Der Bau dauerte nur 4 Jahre. Seit dieser Zeit wird der Ort Muttergottesberg genannt. Am 3. April 1701 wurde Becker durch Klement XI. zum Bischof von Hradec Králové (Königgrätz) ernannt. Im gleichen Jahr legte er den Grundstein zum Bau eines Klosters, das sich an die Wallfahrtskirche anschloss. Der Bau wurde 1710 abgeschlossen. Tobias Johann Becker starb in diesem Jahr.

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Václav Jan Tomášek Neues Fenster.

16.04.99 - 02.04.99 Komponist

Johann Wenzel Tomaschek ist der bedeutendste böhmische Komponist vor Smetanas Zeit. Bis 1824 wirkte als Musiklehrer in Adelsfamilien. Dann gründete er eine eigene Musikschule in Prag. Zu seinen Schülern gehörten u.a. J.V.Voříšek und E.Hanslick. Er komponierte Opern und Sinfonien Klavierstücke, Eklogen, Dithyramben und Rhapsodien, Lieder u.a. auf Texte von Goethe und Schiller und Kirchenmusik. Er komponierte die Oper Serafina und schrieb eine Autobiografie. Er starb 1850 in Prag.

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Václav Klofáč Neues Fenster.

21.01.99 - 09.07.99 Politiker / Staatsmann

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Vítězslav Novák Neues Fenster.

05.12.99 - 17.07.99 Künstler

Vítězslav Novák wurde 1870 in Kamenice nad Lipou geboren. Der tschechische Komponist und Pädagoge war einer der bedeutendsten Repräsentanten der tschechischen Musikmoderne um 1900. Er komponierte 4 Opern, Pantomimen, Kantaten, Chöre, Lieder, Klavier-, Kammer- und Orchesterwerke. Von 1909 - 1940 leitete er die Meisterschule am Prager Konservatorium, in den 20er Jahren wirkte er mehrere Jahre als ihr Direktor. Zu seinen Schülern gehörten mehrere Generationen in- und ausländischer Komponisten wie E.Axman, V.Dobiáš, A.Hába, I.Hurník, A.Moyzes, E.Suchoň... Im November 1945 sollte ihm die Auszeichnung Nationalkünstler verliehen werden. Er starb 1949 in Skuteč.

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